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Wiepersdorf in Not

Ob 1992 oder 2016 - Nur ein Beispiel: Der Mittelrisalit, Herzstück des Herrenhauses wurde noch immer nicht saniert. Foto Peter Hahn 1992

Die Stiftung Denkmalschutz und das Land Brandenburg verhandeln wieder über die Zukunft des Künstlerhauses Schloss Wiepersdorf. Während sich der Kunsthistoriker und Noch-Geschäftsführer Wolfgang Illert im November 2016 optimistisch zeigte, dass der Stipendiatenbetrieb auch über das Jahr 2018 hinaus aufrecht erhalten bleibt, wollte sich sein Nachfolger, der Diplom- und Bankkaufmann Benedikt Buhl, bei seinem ersten Besuch in Wiepersdorf am 18.10.2016 zur Sache nicht äußern. Eingeladen zu diesem Ortstermin hatten der Landtagsabgeordnete Erik Stohn (SPD) und Ulrike Liedtke, die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: "Ich hoffe, dass es hier künftig herzhaft zugeht und nicht mehr so halbherzig."

Anne Frechen, die Direktorin des Künstlerhauses, rechnet derzeit mit etwa 40 Künstlern pro Jahr, die sich ein bis fünf Monate in Wiepersdorf aufhalten. Das Künstlerhaus und seine neun Mitarbeiter könnten aber etwa 60 Künstler pro Jahr gut verkraften.

Sowohl im Kulturministerium, als auch in Wiepersdorf wird offenbar registriert, dass das Interesse an einem Aufenthalt im Künstlerhaus stark nachgelassen hat. Das ist für uns kein Wunder, wenn man die wenig attraktiven finanziellen Bedingungen für die Stipendiaten und den gegenwärtigen Zustand des Hauses bedenkt. Mit "Romantik-Symposien" des Freundeskreises wird sicherlich keine Abhilfe geschaffen werden. Zudem fehlt für die Besucher neben einem überzeugenden Konzept für die Erinnerungsstätte schlicht und einfach auch das Café in der Orangerie.

Traditionsort mit ungewisser Zukunft, MAZ 3.5.2016

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Brandenburgs Verantwortung, MAZ 30.5.2016, 1. Teil

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Brandenburgs Verantwortung, MAZ 31.5.2016, 2. Teil

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Stellungnahme von Peter Hahn zum "Vorgang Wiepersdorf", Juni 2016

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Stiftung für Denkmalschutz ruft Vorstände ab, MAZ 22.6.2016

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Schloss Wiepersdorf will mehr Künstler locken, MAZ 19.10.2016

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Anmerkung

 

Auf den Beitrag am 30. und 31. Mai 2016 in der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ von Peter Hahn veröffentlichen Beitrag „Brandenburgs Verantwortung“, in dem dezidiert auf die wirklichen (finanziellen und administrativen) Probleme von Wiepersdorf hingewiesen wurde, erhielt Peter Hahn am 20. Juni 2016 per E-Mail einen Brief von Dr. Norbert Baas, Botschafter a.D., Vorsitzender Freundeskreis Schloss Wiepersdorf – Bettina und Achim von Arnim-Museum e.V.

Die Mail enthielt im Anhang:

1. Flyer über das „transdisziplinäre Symposium“ vom 23. und 24.10.2015 zum Thema „Perzeptionswandel der Romantik in der Literatur der DDR-Zeit“, währenddessen „mit Blick auf das Jetzt zu erörtern sein wird, wie sich die Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe in der Gegenwartsliteratur vollzieht und wie künstlerische Praxis an der Schnittstelle zu Politik und Gesellschaft heute Relevanz gewinnt“.

2. Folder Freundeskreis Wiepersdorf 2016

3. Satzung des Freundeskreises vom 10.7.2015

4. Ein Foto vom Besuch einer Delegation von Europa Nostra am 14. Mai 2016, aufgenommen im Gartensaal von Schloss Wiepersdorf

 

Da nach Artikel 10 des Grundgesetzes das Briefgeheimnis unverletzlich ist, hatten wir Herrn Dr. Baas am 7. Januar 2017 „zum Zweck der Dokumentation“ um die Erlaubnis gebeten, seinen Brief sowie das Foto „Delegation Europa Nostra“ auf der Website zu veröffentlichen. Herr Dr. Baas hat mit Mail vom 09.01.2017 der Veröffentlichung seines Briefes nicht zugestimmt. Da er darauf hingewiesen, dass das Foto „Delegation Europa Nostra“ im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf aufgenommen wurde, baten wir die "Deutsche Stiftung Denkmalschutz" als Eigentümerin um die Erlaubnis zur Veröffentlichung. Eine Genehmigung wurde uns bisher nicht erteilt.

 

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