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Brandenburg in der SBZ 1945

18. April 1945: Von der Saale-Mündung bis in den Raum beiderseits Bitterfeld hielt der starke Druck des Gegners an. In schweren Kämpfen konnte der Feind in Richtung Elbe und Dessau Raum gewinnen ...

19. April 1945: Am dritten Tag der großen Abwehrschlacht von Berlin warfen die Bolschewisten Menschen und Material in bisher nicht gekanntem Ausmaß in den Kampf. Unsere tapferen Truppen hielten, durch das Beispiel ihrer Offiziere mitgerissen, dem feindlichen Massenansturm stand und vereitelten alle Durchbruchsversuche ... Im Kampfabschnitt Dessau-Bitterfeld blieb die Lage bei wechselvollen Kämpfen im wesentlichen unverändert ...

20. April 1945: Westlich der Lausitzer Neiße griff der Feind mit zahlreichen Schützendivisionen und acht Panzerkorps an. Im Einbruchsraum Görlitz-Bautzen-Weißwasser warfen unsere Verbände nach Westen vorgedrungene Kräfte der Russen zurück. Während heftige Angriffe beiderseits Spremberg unter hohen Verlusten für den Gegner abgewehrt wurden, konnten die Sowjets durch eine Frontlücke südlich Cottbus weiter nach Norden vorstoßen und in Calau eindringen …

21. April 1945: Nordwestlich Görlitz stehen unsere Panzer in der Abwehr heftiger Angriffe. Gegenangriffe gewannen an einzelnen Stellen Boden. Aus der Einbruchslücke südlich Spremberg trieb der Feind seine Panzerspitzen bis in den Raum Kamenz vor. Die tapferen Besatzungen von Bautzen und Spremberg zerschlugen alle Angriffe. Zwischen Spremberg und Cottbus führten die Bolschewisten starke Panzerkräfte nach. Vorgeworfene Teile drangen bis in die Räume Jüterbog und südlich Wünsdorf vor, wo Kämpfe im Gange sind. Im Abschnitt Görlitz-Cottbus wurden in den beiden letzten Tagen 3111 Panzer vernichtet ... (Aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht).

22. April 1945: Eine Minensuchabteilung der Roten Armee erreichte Wiepersdorf. Bettina Encke: An diesem schönen Sonntagmorgen wurde plötzlich das alte friedliche Wiepersdorfer Haus von Russen besetzt.

 

Auf der nachfolgenden PDF finden Sie das Kapitel "Brandenburg in der SBZ 1945" aus der Magisterarbeit "Die Herrschaft Wiepersdorf im 20. Jahrundert" von Jürgen Stich, 1997.

 

Brandenburg in der SBZ 1945

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Im März 1957 erschienen auf 614 Schreibmaschinenseiten unter dem Titel „Beiträge zur Geschichte des Geschlechts von Arnim“ Berichte von Mitgliedern der Familie von Arnim. Darunter ein Beitrag von Bettina Encke geborene von Arnim. Wir veröffentlichen dieses Zeitdokument auf der nachfolgenden PDF.

 

Das Schicksal von Wiepersdorf nach dem Zusammenbruch 1945

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